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admin

Mit Kaffee an den Stand gelockt und Interesse geweckt

By Ausbildung, Castrop-Rauxel, Herne, Wanne-Eickel

Die Kindergartengemeinschaft des Evangelischen Kirchenkreises Herne hat sich beim „Tag der Kooperationspartner“ am EBK in Herne sowie bei der Aktion „Startklar“ der Arbeitsagentur Bochum präsentiert

Herne. Am 1. Oktober haben sich auf dem „Tag der Kooperationspartner der Fachschule für Sozialpädagogik“ am Emschertal-Berufskolleg Herne verschiedene Träger von Kindertageseinrichtungen vorgestellt. Mit dabei war auch die Kindergartengemeinschaft des Kirchenkreises Herne. Fachberaterin Lena Brikmann sowie die Einrichtungsleiterinnen Annika Leichner (Familienzentrums Dreifaltigkeit, Herne), Janine Reichelt (KiTa Unterm Regenbogen, Herne), Justin Prebeck (KiTa Unterm Sternenhimmel, Castrop-Rauxel) lockten Interessierte mit einem Coffee to go an ihren Stand, um die pädagogische Arbeit und die Besonderheiten konfessioneller Kindergärten vorzustellen.

Einige bekannte Gesichter, welche bereits mit der praxisintegrierten Ausbildung (PiA) auf dem Weg sind und viele an der Erzieherausbildung Interessierte besuchten den Stand der Kindergartengemeinschaft. „Wie lange dauert die Ausbildung? Was sind die konzeptionellen Schwerpunkte? oder Wie sehen die Verdienstmöglichkeiten aus?“ Solche und ähnliche Fragen hatten sie im Gepäck, die hier umfassend beantwortet wurden.

Zur Anschauung und Erprobung gab es Portfolioordner, eine selbstgestaltete Kinderbibel, Geschicklichkeitsspiele und einen kreativen Tisch zur Gestaltung von Buttons. „Wir hoffen, bei den Besucherinnen und Besuchern Interesse für den Beruf des Erziehers bzw. der Erzieherin geweckt zu haben“, sagte Lena Brikmann. „Dann freuen wir uns auf die bald stattfindenden Kennenlerngespräche mit möglichen neuen Auszubildenden im Jahr 2027.“ Am 7. Oktober war das Team mit dem Stand bei der Aktion „STARTKLAR – Ausbildung. Studium. Praktikum“ in der Bochumer Agentur für Arbeit. AR

 

Von links: Lena Brikmann, Annika Leichner, Janine Reichelt und Justin Prebeck. FOTO: KIGA-GEMEINSCHAFT

Segen für die Neuen

By Castrop-Rauxel, Herne, Wanne-Eickel

Die Mitarbeitenden aus den Tageseinrichtungen für Kinder im Kirchenkreis Herne feierten zum Start des Kindergartenjahres gemeinsam Gottesdienst

Herne. In diesem Jahr haben die Mitarbeitenden der Kindertageseinrichtungen im Kirchenkreis Herne am 15. September zum Beginn des Kindergartenjahres im Lutherhaus der Petrus-Kirchengemeinde einen Gottesdienst gefeiert. Der Kirchsaal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Und so brachte Pfarrerin Beate Brauckhoff, vielen Erzieherinnen und Erziehern als Dozentin aus der religionspädagogischen Langzeitfortbildung oder anderen Veranstaltungen bekannt, in ihrer Predigt die Freude zum Ausdruck über so viele Menschen, die bei der Kirche arbeiten. „Kirche lebt davon, dass Menschen von Gott berührt werden“, sagte sie. „Wenn ein Kind im Kindergarten erfährt, dass es wertvoll ist. Wenn Jugendliche einen Ort haben, an dem sie Fragen stellen dürfen. Wenn Trauernde Trost finden. Wenn Menschen von einer Hoffnung hören, die größer ist als ihre Ängste. Wenn jemand zum ersten Mal begreift: Gott meint mich.“

Aus fast allen Einrichtungen waren Mitarbeitende gekommen, nicht zuletzt um ihre neuen Kolleginnen und Kollegen – Erzieherinnen, Auszubildende, Hauswirtschafter, Kita-Helfer oder Mitarbeiter für die Pflege der Außenanlagen – zu begrüßen. Pfarrerin Brauckhoff holte sie alle nach vorne, um sie für ihren Dienst zu segnen.

Pfarrer Jens-Christian Nehme am Piano und Simone Tischendorf mit ihrem Gesang sorgten für eine abwechslungsreiche musikalische Gestaltung. Zum Ende dankten die Fachberaterinnen Lena Brikmann und Gianna Eiden allen Mitwirkenden und luden alle zu einem fröhlichen Beisammensein bei Snacks und Getränken ein. Die meisten blieben – schließlich war hier Gelegenheit, die Kolleginnen und Kollegen aus allen Einrichtungen (besser) kennenzulernen. AR

 

Pfarrerin Beate Brauckhoff (Mitte) segnete die neuen Mitarbeitenden der Kindergartengemeinschaft des Kirchenkreises Herne.

 

Pfarrerin Beate Brauckhoff predigte über das Paulus-Wort „Freuet Euch in dem Herrn allewege!“

 

Die Kindergartenfachberaterinnen Lena Brikmann (links) und Gianna Eiden dankten den Mitwirkenden für die Gottesdienstgestaltung und ihren Kolleginnen und Kollegen für ihre Arbeit mit den Kindern. FOTOS: ARND RÖBBELEN

Seilgarten, Fußballplatz, Basketballkorb u.v.m.

By Castrop-Rauxel, Emscherbruch

Die Kindertagesstätte „Arche“ der Kirchengemeinde Castrop-Rauxel-Nord feierte „Zehn Jahre Bewegungskindergarten“

Castrop-Rauxel. Mit den Familien der Kinder hat der Kindergarten „Arche“ der Kirchengemeinde Castrop-Rauxel-Nord am 11. September ein Jubiläum gefeiert: Seit genau zehn Jahren trägt die Einrichtung am Emscherbruch das Label „Bewegungskindergarten“. „Einen Niedrigseilgarten, die Gemeindewiese als Fußballplatz, ein Basketballkorb oder eine Turnhalle – diese und weitere Bewegungsangebote können die Kinder jeden Tag nutzen“, erzählte Leiterin Petra Stein.

Überdies kooperiert die Einrichtung mit dem Tennisverein TUS Ickern. Einmal pro Woche werden hier bis zu 15 Kindern ans Tennisspielen herangeführt. „Außerdem unterstützen wir uns gegenseitig bei Festen“, so Stein. Beim letzten Vereinsfest haben die Erzieherinnen der Arche ein Kinderschminken angeboten.

Auf dem Jubiläumsfest gab es Bewegungsstationen für Eltern und Kinder. Sie konnten ihre Fähigkeiten an einer Torwand oder mit Bällen und Hütchen in einem Bewegungsparcours beweisen, niedrige und hohe Basketballkörbe und Bälle in einem Sandkasten ermöglichten Groß-gegen-Klein-Wettbewerbe. Nicht zuletzt frische Waffeln sowie kalte und heiße Getränke sorgten bei allen Feiergästen für beste Laune. AR

 

Großmutter, Mutter und Kinder hatten Spaß beim Wettkampf. Im Hintergrund: Erzieherin Sandra Wolf.

 

Zehn Jahre Bewegungskindergarten: Arche-Leiterin Petra Stein freut sich über die Jubiläumsurkunde.

 

Das Arche-Team mit Gästen (von links): Fachberaterin Lena Brikmann, Laurien Arns, Robin Lenz, Diakon Robin Auverkamp, Petra Stein, Daniel Opsölder, Sandra Wolf, Silke Waanders, Maria Kemper, Pia Freier, Melina Swatek, Marion Knitter (Stadtsportbund), Linda Grude, Sibylle Kovac, Andrea Thomas. FOTOS: MICHAELA HOPFE

Edgar freute sich über viel Kreativität

By Herne, Holsterhauser Straße

Die Kindertagesstätte Dreifaltigkeit der Petrus-Kirchengemeinde hat von der Stadt Herne einen Preis für ihre selbstgebaute Zählstation bekommen

Herne. Am 21. September hatten die Kinder des Familienzentrums Dreifaltigkeit der Petrus-Kirchengemeinde hohen Besuch: Edgar war da – zusammen mit Melina Albrecht vom Fachbereich Tiefbau und Verkehr der Stadt Herne. Das Maskottchen der Europäischen Mobilitätswoche (kurz: EMW) und die Mobilitätsmanagerin waren gekommen, um der Einrichtung einen besonderen Preis zu überreichen.

Jedes Jahr im September führt die Europäische Kommission die EMW in ganz Europa durch, um die Bandbreite nachhaltiger Mobilität erlebbar zu machen. Herne ist seit 2018 dabei – in diesem Jahr erstmals mit Beteiligung von Kindertageseinrichtungen. Erzieherinnen und Kinder der Kita an der Holsterhauser Straße sind angetreten, um mit Hilfe einer selbstgebauten Zählstation zu ermitteln, wie die Familien ihre Kinder zur Einrichtung bringen und von dort abholen.

Die Kinder, die den Weg zwischen ihrem Zuhause und dem Kindergarten zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Roller oder mit dem Bus zurückgelegt hatten, durften jeweils mit einer entsprechenden Figur ein Feld vorrücken. „Weil die Kinder das gerne machen wollten, haben manche ihre Eltern bekniet, nicht mit dem Auto zu fahren“, sagte Einrichtungsleiterin Annika Leichner mit einem Augenzwinkern.

Nicht zuletzt dafür und insgesamt für die Zählstation bekam ihre Einrichtung den Preis. „Die Zählstation ist nicht nur kreativ, mit viel Liebe und unter Einbeziehung der Kinder gebaut worden, sondern hat sich auch in der Nutzung bewährt“, so Melina Albrecht. Neben ihrem und dem Besuch von Maskottchen Edgar darf sich die Einrichtung nun darüber freuen, dass Gehwege rund um die Kita verschönert werden, damit noch mehr Eltern Lust bekommen, Alternativen zum Auto zu nutzen. AR

 

Die Europäische Mobilitätswoche wirbt für nachhaltige Mobilität – zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

 

Einrichtungsleiterin Annika Leichner (Mitte links) und Mobilitätsmanagerin Melina Albrecht (Mitte rechts) freuen sich mit dem Team und den Kinder des Familienzentrums Dreifaltigkeit über die Auszeichnung.

 

Mithilfe einer Zählstation am Eingang des Familienzentrums wurde ermittelt, wie die Kinder zwischen dem 16. und 22. September gebracht oder abgeholt wurden. FOTOS: GÜNTER MYDLAK

 

Von links: Dagmar Zielonka, Angelika Groß, Markus Heßler von der Fachstelle Eine Welt, Sandra Frin und Karin Kalinowski.

Coffee to Rest

By Herne, Wiescherstraße

Coffee to Rest statt to go

Herne. Zum Programm der Fairen Woche 2026 hat die Kita Löwenherz der Petrus-Kirchengemeinde die Aktion „Coffee to Rest“ beigetragen. Vor den Toren der Einrichtung wurden Passanten zum Kaffee eingeladen. „In der heutigen schnelllebigen Zeit haben wir dem hektischen ‚Coffee to go‘ den ‚Coffee to Rest‘ entgegengesetzt, um damit ein Zeichen zum Innehalten zu setzen“, sagte Sandra Frin, Erzieherin in der Kita Löwenherz. „Darüber hinaus haben wir mit fair gehandelter Schokolade und fair gehandeltem Kaffee auf Fairtrade-Produkte aufmerksam gemacht.“ Manch ein Passant blieb stehen und es ergaben sich interessante Gespräche. Kinder hatten Spaß am Glücksrad, bei dem sie Tee oder Schokolade – natürlich beides fair gehandelt – gewinnen konnten.

 

Von links: Dagmar Zielonka, Angelika Groß, Markus Heßler von der Fachstelle Eine Welt, Sandra Frin und Karin Kalinowski.

Die Vorschulkinder machen einen Ausflug zur Entsorgung Herne

By Herne, Holsterhauser Straße

Ausflug zur Entsorgung Herne

Die Vorschulkinder des Ev. Familienzentrums Dreifaltigkeit machten einen spannenden Ausflug zur Entsorgung Herne. Schon die Fahrt mit dem Bus war für viele Kinder ein echtes Abenteuer und sorgte für große Aufregung.

Vor Ort lernten die Kinder viel über Mülltrennung und Recycling. Gemeinsam mit Silke Gerstler wurde besprochen, welche unterschiedlichen Mülltonnen es gibt und was in welche Tonne gehört – und natürlich auch, was dort nicht hineindarf. Besonders viel Spaß machte das spielerische Sortieren mit Magneten. Dabei konnten die Kinder selbst ausprobieren, wie Müll richtig getrennt wird.

Ein echtes Highlight war die Besichtigung des Müllwagens. Die Kinder durften das große Fahrzeug ganz genau anschauen und sogar hinten auf dem Müllwagen stehen. Angelina war begeistert und sagte: „Auf dem Müllwagen zu stehen war richtig super.“

Auch die kleine Besenmaschine wurde bestaunt. Die Kinder waren überrascht, wie hart die Borsten der Maschine sind und wie gründlich damit Straßen gereinigt werden können.

Außerdem erfuhren die Vorschulkinder, welche verschiedenen Arten von Müll es gibt – zum Beispiel Pappe, Elektromüll oder Sperrmüll – und warum richtige Entsorgung so wichtig für die Umwelt ist.

Neben dem Thema Müll gab es noch weitere spannende Dinge zu entdecken. Die Kinder besichtigten den Ententeich und einen Bienenstock und durften sogar einen Blick in die „Verschenkbude“ werfen.

Zum Abschluss erhielten alle Kinder kleine Geschenke als Erinnerung an diesen tollen und lehrreichen Ausflug. Es war ein erlebnisreicher Tag mit vielen neuen Eindrücken, an den sich die Vorschulkinder sicher noch lange erinnern werden.

Aktionstag „Schöne Kita“ im Ev. Familienzentrum Dreifaltigkeit

By Herne, Holsterhauser Straße

Aktionstag „Schöne Kita“ im Ev. Familienzentrum Dreifaltigkeit

Einmal im Jahr verwandelt sich das Evangelische Familienzentrum Dreifaltigkeit in eine große Gemeinschaftswerkstatt: Beim Aktionstag „Schöne Kita“ kommen Eltern, Großeltern, Freunde und Bekannte der Kita-Kinder zusammen, um die Einrichtung gemeinsam zu verschönern und aufzufrischen.

Auch in diesem Jahr war die Beteiligung wieder groß, und es wurde mit viel Engagement angepackt. Im Innenbereich standen vor allem die Gruppenräume, Garderoben und Waschräume im Fokus. Diese wurden mit frischer Farbe neu gestrichen und erstrahlen nun in einem freundlichen und gepflegten Zustand. Gleichzeitig wurden kleinere Reparaturen durchgeführt und neue Regale aufgebaut, sodass wieder mehr Ordnung und Stauraum geschaffen werden konnte.

Im Außenbereich wurde ebenfalls tatkräftig gearbeitet: Laub wurde entfernt, altes Gestrüpp herausgerissen und die Flächen rund um die Kita gründlich aufgeräumt. So entstand wieder ein schöner und einladender Bereich, in dem die Kinder spielen und sich wohlfühlen können.

Für eine angenehme Stärkung zwischendurch sorgte der Elternbeirat, der mit frisch gebackenen Waffeln alle Helferinnen und Helfer versorgte. In entspannter Atmosphäre blieb so auch Zeit für Gespräche und Austausch.

Besonders erfreulich war, dass auch die Kinder selbst mit viel Freude dabei waren. Sie halfen beim Aufräumen, unterstützten beim Streichen und waren stolz darauf, aktiv an der Verschönerung „ihrer“ Kita mitzuwirken.

Der Aktionstag zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie groß der Zusammenhalt innerhalb der Kita-Gemeinschaft ist. Mit viel Einsatz, Teamgeist und guter Laune haben alle Beteiligten dazu beigetragen, die Kita noch schöner zu gestalten. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern, die ihre Freizeit investiert und diesen erfolgreichen Tag möglich gemacht haben.

Kinder-Bibel-Woche zum Thema „Arche Noah“ im Ev. Familienzentrum Dreifaltigkeit

By Herne, Holsterhauser Straße

Kinder-Bibel-Woche zum Thema „Arche Noah“ im Ev. Familienzentrum Dreifaltigkeit

Eine Woche lang tauchten die Vorschulkinder des Ev. Familienzentrums Dreifaltigkeit spielerisch in die biblische Geschichte der Arche Noah ein und lernten sie auf vielfältige und kreative Weise neu kennen. Mit großer Neugier und Begeisterung setzten sich die Kinder täglich mit verschiedenen Aspekten der Erzählung auseinander.

Mithilfe des Kamishibai-Erzähltheaters wurde die Geschichte anschaulich und lebendig vermittelt. Eine Klanggeschichte ließ Regen, Wind und Tierstimmen hörbar werden und sprach besonders die Sinne der Kinder an. Beim Nachspielen der Geschichte konnten die Kinder selbst in verschiedene Rollen schlüpfen und die Erzählung aktiv erleben.

Kreativ wurden die Vorschulkinder beim Bau einer eigenen Arche, in die Kuscheltiere und Spielzeugtiere – selbstverständlich immer paarweise – einziehen durften. Außerdem malten und bastelten die Kinder zahlreiche Tiere, die anschließend an eine große, gemeinsam gestaltete Arche geklebt wurden. Ein besonderes Highlight war die Gestaltung einer Leinwand aus Handabdrücken, aus denen fantasievolle Tiere entstanden. Diese bleibt noch einige Zeit im Familienzentrum hängen und lädt auch die anderen Kinder der Einrichtung dazu ein, an der Kinder-Bibel-Woche teilzuhaben.

Jeden Morgen begann der Tag mit einem gemeinsamen Morgenkreis. In dieser ruhigen und wertschätzenden Atmosphäre wurde die Geschichte reflektiert, über Gefühle gesprochen und Raum für Fragen, Gedanken und eigene Erfahrungen der Kinder gegeben.

Religionspädagogisch stand die Kinder-Bibel-Woche im Zeichen von Vertrauen, Gemeinschaft und Gottes Zusage. Die Kinder erfuhren, dass Gott die Menschen und Tiere begleitet und schützt, auch in schwierigen Zeiten. Themen wie Zusammenhalt, Verantwortung füreinander und für die Schöpfung sowie Hoffnung nach der Flut wurden kindgerecht aufgegriffen. So konnten die Kinder religiöse Grunderfahrungen sammeln und entdecken, dass biblische Geschichten auch heute noch etwas mit ihrem eigenen Leben zu tun haben.

Die Kinder-Bibel-Woche war für die Vorschulkinder eine intensive Zeit des Erlebens, Fragens und Gestaltens – und ein wertvoller Beitrag zur religiösen Bildung.

Unser erster Kindergarten-Weihnachtsmarkt: Trotz unbeständigem Wetter ein voller Erfolg

By Herne, Sternstraße

Unser erster Kindergarten-Weihnachtsmarkt: Trotz unbeständigem Wetter ein voller Erfolg

Am Freitag (28.11.2025) fand zum ersten Mal unser Kindergarten-Weihnachtsmarkt statt – und trotz des unbeständigen Wetters war er ein rundum gelungener und stimmungsvoller Nachmittag. Bereits kurz nach der Eröffnung füllte sich das Gelände mit unseren Familien, Freunden und Besuchern aus der Nachbarschaft, die zusammenkommen wollten.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Die Futterkiste aus Herne versorgte alle mit leckeren Pommes, Brat- und Currywurst und veganem Chili. Zusätzlich lockten eine große Kuchen-Auswahl, frisch gebackene Waffeln, warmer Kakao und Kinderpunsch – perfekt, um sich aufzuwärmen und zu stärken. 

Ein besonderer Hingucker waren die Verkaufsstände, an denen liebevoll selbstgemachte Dinge angeboten wurden. Kinder und Eltern hatten in den Wochen zuvor fleißig gebastelt, gewerkelt und gestaltet – das Ergebnis waren verschiedene Sterne, Kerzen, Spieltaschen, Puzzle, Dekorationen, und vieles mehr. 

Für strahlende Kinderaugen sorgte außerdem der kleine Candy Shop und auch der Nikolaus kam auf einen kurzen Besuch vorbei.  Musikalisch begleitet wurde der Weihnachtsmarkt vom Posaunenchor. 

Wir möchten allen Besuchern, Helferinnen und Sponsoren Danke sagen, die diesen Tag mit uns verbracht und ihn zu einem wundervollen Erlebnis gemacht haben. 

Unser erster Weihnachtsmarkt war ein voller Erfolg – und wir freuen uns schon jetzt auf eine mögliche Wiederholung. 

Erste-Hilfe-Kurs für Kinder im Ev. Familienzentrum Dreifaltigkeit

By Herne, Holsterhauser Straße

Erste-Hilfe-Kurs für Kinder im Ev. Familienzentrum Dreifaltigkeit

Im Evangelischen Familienzentrum Dreifaltigkeit drehte sich Anfang November alles rund um das Thema Erste Hilfe. Zu Gast war Gesche Krause vom DRK-Kreisverband Herne und Wanne-Eickel e. V., die mit viel Erfahrung, Geduld und Herz den Erste-Hilfe-Kurs „Ben & Mia“ für die Vorschulkinder durchführte.

Dank des Förderprogramms „2.000 x 1.000 Euro für das Engagement“ konnte dieser Kurs kostenfrei für die Kinder angeboten werden – eine wunderbare Möglichkeit, die Jüngsten frühzeitig und spielerisch an dieses wichtige Thema heranzuführen.

Die Vorschulkinder waren von Anfang an mit großer Neugier und Begeisterung dabei. Frau Krause erklärte kindgerecht, was Erste Hilfe bedeutet, und dass jeder Mensch – egal ob groß oder klein – etwas tun kann, wenn jemand Hilfe braucht. Schon in diesem Alter zeigen Kinder ein starkes Einfühlungsvermögen und spüren, wenn es einem anderen nicht gut geht. Umso wichtiger ist es, ihnen zu zeigen, wie sie in solchen Situationen richtig reagieren können.

Mit vielen anschaulichen Beispielen und kleinen Geschichten führte Frau Krause die Kinder an das Thema heran. Dabei wurde Theorie und Praxis auf spielerische Weise verbunden. Die Kinder durften Verbände wickeln, Pflaster kleben, die stabile Seitenlage üben und lernten, wie man einen Notruf unter der Nummer 112 absetzt. Besonders spannend war, dass sie sich merken sollten, ihren eigenen Vor- und Nachnamen sowie die Adresse des Zuhauses nennen zu können – eine wichtige Voraussetzung, um in einem Notfall richtig zu handeln.

Immer wieder stellte Frau Krause Fragen und ließ die Kinder selbst überlegen:
„Was kann ich tun, wenn sich jemand verletzt?“ – „Wie kann ich trösten oder Hilfe holen?“
So wurde deutlich, dass Erste Hilfe nicht nur Pflaster und Verbände bedeutet, sondern auch Zuwendung, Mut und Mitgefühl.

Die praktischen Übungen sorgten für viele lachende Gesichter – besonders, als die Kinder sich gegenseitig „verarzteten“ und stolz ihre selbst gewickelten Verbände präsentierten. Dabei zeigte sich, wie achtsam und verantwortungsbewusst sie miteinander umgingen.

Zum Abschluss des Kurses gab es für jedes Kind eine Urkunde und ein kleines Erste-Hilfe-Set zum Mitnehmen. Voller Stolz hielten die Kinder ihre Auszeichnung in den Händen und erzählten, was sie alles gelernt hatten. So konnten sie das Thema auch zu Hause mit ihren Familien noch einmal besprechen und zeigen, wie gut sie schon Bescheid wissen.

Der Erste-Hilfe-Kurs war für die Kinder nicht nur lehrreich, sondern auch ein besonderes Erlebnis, das ihnen Sicherheit und Selbstvertrauen gegeben hat. Sie haben gelernt, dass Helfen nicht schwer ist – und dass jeder Mensch ein kleines Stück Held sein kann, wenn er anderen in Not beisteht.

Ein herzliches Dankeschön geht an Gesche Krause vom DRK-Kreisverband Herne und Wanne-Eickel e. V. für die liebevolle und kindgerechte Gestaltung des Kurses sowie an das Förderprogramm „2.000 x 1.000 Euro für das Engagement“, das dieses wertvolle Projekt möglich gemacht hat.